Fährtentraining im Kaufunger Wald

Fährtentraining

Wenn es das Wetter zulässt, treffen wir uns seit mittlerweile fast zwei Jahren zum Fährtentraining unter Anleitung von Sigrid Römer. Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie unglaublich fein die Nasen unserer Hunde sind. Zwischen Treckerspuren, Hasenküddeln, Hufabdrücken und Fußspuren anderer Menschen finden sie problemlos mit unglaublicher Konzentration „ihre“ Fährte. Ich hätte nie gedacht, dass die Fährtenarbeit so spannend sein kann und solchen Spaß macht.

Am vergangenen Samstag hat Adhiambo zum ersten Mal eine Fremdfährte gesucht. Das bedeutet, nicht ich, sondern jemand anderes hat die Fährte getreten. Beim ersten Gegenstand legte er sich von allein und vorschriftsmäßig ab. Da es allerdings quatschnass auf der Wiese war, musste ich ihn bei den weiteren drei Gegenständen ein wenig überzeugen. Trotzdem war er klasse: Er hat jeden Winkel gefunden und war mit voller Konzentration auf der recht langen Fährte dabei.

Auch die anderen Hunde hatten ihren Spaß, wie man auf den Fotos sieht.

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Herbstspaziergang im Habichtswald

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Wir haben am Mittwoch einen wunderbaren, ausgedehnten Spaziergang im herbstlichen Habichtswald unternommen. Chickie war ständig auf der Jagd nach Mäuschen, Adhiambo wähnte hinter jedem Busch ein Reh und ich habe die Seele baumeln lassen und meine beiden schönen Hunde bei ihrem Treiben beobachtet. Ein paar Impressionen anbei.

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Kühles Bad am heißen Tag

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Trau Dich!

Antonia und ich haben den vermutlich letzten heißen Tag dieses Sommers genutzt und sind mit den Hunden an den Edersee gefahren. Dabei zeigte sich, dass Adhiambo, im Gegensatz zu unserer früheren Ridgebackhündin Emma, gar kein Wasserfrosch ist. Mit Mühe und Not hat ihn Antonia bis zum Hals ins Wasser locken können, aber schwimmen wollte er nicht.

Ganz das Gegenteil war Chickie. Antonia musste ständig auf sie aufpassen, weil die kleine Wasserratte wie eine Wilde durch die Gegend paddelte, einen Mordspaß dabei hatte und sich auch nicht scheute, weit vom Ufer wegzuschwimmen.

Adhiambo hat es nach seinem Badeversuch vorgezogen, unterm Sonnenschirm auf die Kühltasche aufzupassen und unsere Rückkehr aus dem Wasser abzuwarten.

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V4 bei der DZRR-Clubsiegerschau in Helvesiek-Appel

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Adhiambo und Helena bei Ihrem ersten gemeinsamen Auftritt

Adhiambo hat bei der Clubsiegerschau in Helvesiek-Appel von Richter Teixeira ein V4 bei großer Konkurrenz bekommen. Dabei hatten wir denkbar schlechte Voraussetzungen: Ich hatte mir kurz bevor wir in den Ring mussten einen Muskelfaserriss in der rechten Wade zugezogen und konnte kaum noch laufen. Also musste meine Tochter Helena, die noch nie einen Hund vorgestellt und das auch niemals zuvor geübt hat, mit dem Hund in den Ring. Nach kurzer Anleitung und Assistenz  von Dirk und Stella Strackbein haben meine zwei das toll gemeistert, wie man sieht. Danke an meine beiden Schätze. Ihr habt mir einen wundervollen Tag bereitet.

Einen besonderen Dank auch an Stella und ihren Papa, die Helena so viel Vertrauen gegeben haben und uns so selbstlos geholfen haben. Das war wirklich supernett von Euch.

Danke ebenso an Kirsten Klimach für die Fotos, die sie trotz strömenden Regens gemacht hat.

Hier noch der Richterbericht über Adhiambo: good size and proportion, well pronounced stop, good high set ears, good length of the neck, good front, correct ridge, prefer a little bit angulation behind, moves well. Formwertnote und Platz V4

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…and all your money won’t another minute buy. Dust in the wind, all we are is dust in the wind…

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Anga ist wieder bei Sigrid Zuhause. Nach der Einäscherung hat Sigrid  ihr in einem Eckchen im Garten, wo die Süße so gerne rumschnuffelte, ein wunderschönes Grab bereitet. So schließt sich nun der Kreis: Die Tränen fließen noch einmal ungehemmt, aber Sigrid und Anga sind auf einer anderen Ebene wieder vereint und das mag Dir, Sigrid, helfen, die entsetzliche Leere und Traurigkeit zu überwinden.

„Dust in the wind“ – dieses wunderschöne, melancholische Lied der Gruppe Kansas hat es in die richtigen Worte gefasst. Letztendlich kann all unser Geld das Schicksal nicht aufhalten.

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Unser cooler Hund

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Ein cooler Hund

Eigentlich ist uns noch gar nicht wieder so richtig zum Lachen zumute. Als ich aber jetzt nach Hause kam, hatte Helena Adhiambo verkleidet. Und der ließ sich in seiner üblichen stoischen Ruhe Alles gefallen, lief in der Maskerade herum und versuchte noch nicht einmal, die Sonnenbrille abzusetzen.

Er und unser Lenchen waren sehr süß und haben mich damit erfreut. Danke ihr beiden!

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